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SPD Dreieich
Antrag an die Stadtverordnetenversammlung
Kreisel am Knotenpunkt An der Trift / Waldstraße / Koberstädter Straße
 
 
SPD-Fraktion
in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Dreieich
 
Dreieich, den 16.05.2007
An den
Herrn Stadtverordnetenvorsteher
der Stadt Dreieich


Die SPD-Fraktion beantragt, der Magistrat wir gebeten zu prüfen:

„ob an dem Knotenpunkt An der Trift / Waldstraße / Koberstädter Straße
probeweise ein Kreisverkehrsplatz eingerichtet werden kann.

Hierbei ist zunächst zu prüfen, ob dies provisorisch durch mobile Verkehrselemente und/oder durch Beschichtungsmarkierungen erreicht werden kann und welche finanzielle Mittel hierfür bereitzustellen sind.“

Begründung:

Der Knotenpunkt stellt seit Jahren eine unklare Verkehrslage dar. Insbesondere fremde Verkehrsteilnehmer erkennen dort die Verkehrsregelung spät oder gar nicht. Dies führt immer wieder zu kritischen Situationen.

Darüber hinaus kommt es weiterhin zu Beschwerden von Eltern im Bereich östlich der Waldstraße, dass ihre Kinder aufgrund erhöhter Geschwindigkeiten von Fahrzeugen in der Waldstraße/Koberstädter Straße beim Queren sehr gefährdet seien.

Nach Bericht des Bürgermeisters als örtliche Ordnungsbehörde halten sich allerdings die Geschwindigkeiten überwiegend im erlaubten Bereich von 50 km/h; die Anzahl der Fußgängerquerungen ist aber auch so gering, dass Querungshilfen wie Fußgängerüberwege oder -schutzanlagen rechtlich nicht umsetzbar sind.

Schon vor Jahren hat der Magistrat geprüft, dass ein Kreisverkehr an dieser Stelle möglich ist. Die Kosten wurden seinerzeit auf rund 750.000 DM geschätzt, ein Betrag, der auf Grund der derzeitigen finanziellen Situation der Stadt Dreieich nicht zu stemmen wäre.

In anderen Städten wurden schon erfolgreich Kreisverkehrsplätze durch mobile Verkehrselemente errichtet. Hierfür ist der Knotenpunkt im Gewerbegebiet Langen Pittlerstraße/Robert Bosch Straße ein sehr gelungenes Beispiel.

Auch in der Stadt Höchst im Odenwald wurde an der Ortsausfahrt in Richtung Michelstadt ein solcher Kreisverkehrsplatz provisorisch errichtet und nach jahrelangem Probebetrieb nunmehr baulich fest errichtet.

Durch den Bau eines Kreisverkehrsplatzes an dieser Stelle würden die Geschwindigkeiten dort auf Grund der Wartepflicht erheblich reduziert, was auch Auswirkungen auf die Waldstraße in beiderlei Richtung im innerörtlichen Bereich hätte. Im Zuge des Baus würden auch Mittelinseln geschaffen, die es Fußgängern und hier insbesondere den Grundschülern, erleichtern würde die Straße zu überqueren.

Was in anderen Städten erfolgreich praktiziert wird, sollte auch hier möglich sein.

gez. Rainer Jakobi, Fraktionsvorsitzender