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SPD Dreieich
Antrag an die Stadtverordnetenversammlung
Baugebiet „Heckenborn“
 
 
SPD-Fraktion
in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Dreieich
 
Dreieich, den 28.05.2008

An den
Herrn Stadtverordnetenvorsteher
der Stadt Dreieich


Betr.: Baugebiet „Heckenborn“, alternative Erschließungssysteme

Die SPD-Fraktion beantragt, die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

„Der Magistrat wird beauftragt, folgende Erschließungsvarianten hinsichtlich ihrer Realisierbarkeit und ihrer Auswirkungen zur Erschließung des Baugebiets ,Heckenborn‘ prüfen zu lassen.“

Nachdem die bekannte verkehrliche Erschließung mit Hilfe dreier Haupterschließungsstraßen zum bestehenden Straßensystem erheblichen Unmut und den Ruf nach Alternativen hervorgerufen hat, sollen folgende Möglichkeiten der Verkehrslenkung untersucht werden.

Variante A

Die westliche Anbindung an die Schulstraße, (in verlängerter Christoph-Hellwig-Straße) unterbleibt. Es gibt somit nur zwei Erschließungsstraßen (auf die Herrnröther Straße).

Hauptvorteil: Die Schulstraße erhielte dann nur noch den zusätzlichen Verkehr aus dem südlichen Teilbaugebiet östlich der Neuhofstraße und damit würde auch der „Schleichverkehr“ über Lindenplatz – Alberusstraße unterbunden.

Varianten B + C

Der westliche Teil der Herrnröther Straße (ab Schulstraße) wird zur Einbahnstraße in Richtung Hauptstraße. Korrespondierend dazu wird der westliche Teil der Rathausstraße zur Einbahnstraße in Richtung Schulstraße (B).

Die Einbahnstraßenführung erfolgt in umgekehrter Richtung (C).

Hauptvorteile: Die engen Anwohnerstraßen Herrnröther- und Rathausstraße erhalten nur noch halb so viel Verkehr, was die dortigen Anwohner sicher begrüßen werden. Eventuell könnte auch eine Verbesserung der Gehwege dadurch erreicht werden.

Variante D

Es wird zusätzlich zu den beiden Gebietserschließungsstraßen (Herrnröther Straße) die Möglichkeit einer dritten Erschließung in Richtung Norden unter größtmöglicher Nutzung vorhandener Straßen geprüft. Die Straße sollte unter Nutzung des Zufahrtwegs zum Kompostplatz und östlich der Straße „Auf der Schulwiese“ in Richtung Offenbacher Straße geführt werden.

Ab Herrnröther Straße könnte diese Verkehrsführung in westlicher Richtung bis zum Wendehammer der Straße „Am Herrnacker“ erfolgen. Hier kann die Offenbacher Straße über das vorhandene Straßensystem erreicht werden.

Hauptvorteil: Alle bestehenden Straßen, insbesondere die Herrnröther Straße und damit auch die empfindliche Einmündung Herrnröther Straße/Darmstädter Straße und Hauptstraße werden entlastet, weil wahrscheinlich mehr als ein Drittel des Gebietserschließungsverkehrs über diese neue Zubringerstraße abgewickelt werden kann. Dem Umstand der Kosten für einen teilweisen Neubau und notwendigem geringen Grundstückserwerb stehen doch erhebliche Vorteile einer erstrebten einvernehmlichen Lösung zwischen Grundstückseigentümern und Verkehrsbetroffenen Anliegern gegenüber.

Es werden bei dieser Variante vorhandene Straßen beansprucht, für die die heutige und die zukünftige Belastung zu nennen sind. Weiter einbezogen sind asphaltierte Wege, die allerdings erst noch zur Straße gewidmet und ausgebaut werden müssen.

Es sind Aussagen zu der dann gültigen Gesamtbelastung des Erschließungssystems zu treffen und die absoluten Veränderungen sowie die prozentuale Zunahme gegenüber dem heutigen Zustand anzugeben.

Für die Neutrassierung sind deren Kosten zu ermitteln, auch unter Berücksichtigung von evtl. notwendigen Grundstückzukäufen.